Erftstadt braucht dringend mehr Schwimmflächen – Traglufthalle Freibad Lechenich

Traglufthallenbad “ Friesi “ in Bonn

So  kann das Freibad in Lechenich zukünftig  in der  kalten Jahreszeit  aussehen. Eine Traglufthalle im Freibad Lechenich. Wir brauchen in Erftstadt dringend mehr Schwimmflächen. Das ist die einhellige Meinung der stellvertretenden Vorsitzenden der Stadtsportlehrerkonferenz
(Vertretungsorgan der Sportlehrer aller Schulen Erftstadts) Claudia Behrensmeier und dem Stadtsportverband. Jetzt muss endlich gehandelt werden. Jahrelang hält die Politik schon an veralteten Bäderkonzepten fest, statt sich konkret um neue Visionen zu bemühen, wie wir den Schwimmbetrieb in Erftstadt für die vielen Schülerinnen und Schüler, die Schwimmtreibenden aus Vereinen sichern und günstig ausbauen können. Dazu gehören auch die Interessen der nicht vereinsorganisierten Bürgerinnen und Bürger! 

Jetzt in Coronazeit, von der überhaupt nicht absehbar ist, wann sie endet, mit stark verminderten Nutzungskapazitäten, geschlossenem Strandbad Liblar, mit großer Sanierungsverzögerung im  Hallenbad Liblar, geplanter Sanierung des Schulschwimmbades Lechenich mit mindestens einjähriger Schliessung, dazu einem Lehrschwimmbecken in Erp, dass bei größeren Reparaturen für immer geschlossen werden soll, muss doch endlich etwas passieren.

Wir haben bald einen Schuljahrgang , der keine Gelegenheit hat das Schwimmen zu erlernen.

Land und Bund helfen mit einem neuen Investitionspakt für Sportstätten. Wer dieses Jahr als Kommune einen Förderantrag stellt bekommt 100% Förderung!
Maximal 1,5 Mio. Euro für Hochbau und bis zu 750.000 Euro für Tiefbaumassnahmen.

Wir haben deshalb einen Dringlichkeitsantrag beim Bürgermeister gestellt. Jetzt muss unserer Meinung nach sofort ein Förderantrag vorbereitet und abgesendet werden. Diese einmalige Chance darf nicht politisch im Wahlkampf zerredet werden.

Nicht auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger. Wir alle entscheiden bald mit unserer Stimme, wem wir die Verantwortung für die Zukunft Erftstadts in die Hand geben möchten!

 

 

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Mehr Schwimmmöglichkeiten in Erftstadt !

Anlässlich der Nichtöffnung des des Liblarer Strandbades haben wir gestern zu einem Treffen mit der Forstdirektion und  den Bürgermeisterkandidatinnen eingeladen.
Das Treffen fand vor dem Campingplatz Liblar statt. Neben Stephanie Bethmann
(Grüne) waren Monika Hallstein (parteilos) und Gabriele Molitor (FdP)vor Ort. Von Seite des Landesforstes kamen Forstdirektor Uwe Schömerich und Revierleiter Frank Pechtheyden, vom Kreissportbund Harald Dudzus, vom Stadtsportverband Vorsitzender Peter Kaulen-Windgassen, stellvertretende Vorsitzende Sylke Hindrichs, Schatzmeister Bert Uedelhoven, Jugendvorstand Robert Wodok und Beirätin Schulsport Claudia Behrensmeier. Auch die Presse war in Person von Ulla Jürgensonn ( Kölner Stadtanzeiger/ Rundschau) mit dabei.

Die Corona Pandemie hat am Beispiel des Liblarer Strandbades gezeigt, wie schnell
eine Nutzung der sehr wichtigen Schwimm- und Erholungsanlage für die Erftstädter Bevölkerung komplett wegbricht.
Hier waren es die Hygienevorschriften, die die Pächterfamilie als nicht stemmbar empfand und deshalb nicht den öffentlichen Betrieb aufnimmt.

Die Freibäder Lechenich und Kierdorf haben zwar geöffnet, aber mit grossen Einschränkungen der zulässigen täglichen Badebesucheranzahl!

Wir gingen darüber in Diskussion, wie es allgemein mit den Schwimmmöglickeiten in Erftstadt aussieht. Nach unserer Ansicht besteht ein dringender Ausbaubedarf.
Außer den beiden Freibädern existieren das städtische Hallenbad, ein Schulschwimm- bad in Lechenich und ein Lehrschwimmbecken in Erp.
Das Lehrschwimmbecken steht schon lange vor dem aus.Sollte eine größere Reparatur fällig sein wird, wäre nach Aussage der Politik eine „Schliessung für immer“ geplant.
Das Schulschwimmbad ist stark sanierungsbedürftig und wird bei der geplanten Schulsanierung mitsaniert und für ca. 1 Jahr geschlossen.
Bliebe dann nur noch uneingeschränkt das Hallenbad Liblar, welches momentan auch wieder Teilsanierungen erfährt, die noch länger dauern werden.

Eine Situation, die klar entgegen der Erhaltung der Schwimmfähigkeit der hiesigen Bevölkerung steht. Viele Schülerinnen und Schüler werden hier vermutlich in der nächsten Zeit große Schwierigkeiten haben  das schwimmen erlernen zu können.

Der Vereinsbetrieb für die Erftstädter Leistungs- und Breitensportschwimmer wird ebenfalls sehr eingeschränkt funktionieren.

Es rächt sich, wenn keine Konzepte in der Schublade liegen, die dann herausgeholt und angepasst werden können, wenn wieder Förderprogramme zur Finanzierung
freigeschaltet werden. Dann ist sehr schnelles handeln erforderlich, um das meistens kurze Zeitfenster für eine Antragseinreichung zu nutzen.

Um so erfreuter waren wir über den Vorschlag von Monika Hallstein zur Überdachung des Freibades Lechenich mit einer einer Traglufthalle, die eine ganzjährige Nutzung des Bades ermöglichen würde.
Auch Stephanie Bethmann hat Vorstellungen zum Schwimmbetrieb. Sie möchte ein Schwimmbad in der Nähe des geplanten TH Köln, damit auch die Studentinnen und Studenten Sportmöglichkeiten in der Nähe erhalten und auch bei uns wohnen, anstatt jeden Tag zu pendeln. Sie sieht auch noch die Möglichkeit ein Rehabad neben dem Krankenhaus anzusiedeln, was bestimmt auch neben einer Rehabehandlung auch generell für unsere immer älter werdende Stadtbevölkerung eine sinnvolle Maßnahme wäre.
Einig waren wir uns, dass schon der im Landschaftsplan für die Ville verankerte  Erholungs- und  Freizeitbereich am Liblarer See aufgewertet werden soll und in jedem Fall sichergestellt wird, dass zukünftig rechtzeitig Massnahmen ergriffen werden, um die Öffnung des dortigen Badebetriebes zu garantieren. Dazu haben wir unsere Hilfe angeboten.

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