Neuigkeiten

Das Förderprogramm Moderne Sportstätte 2022 geht in Phase II

Outdoor-Sporträume und bewegungsaktivierende Infrastruktur sollen weiter vorangebracht werden
Nach Wahrnehmung der Staatskanzlei kämpfen geschlossene Indoor-Sportanlagen mit enormen Einschränkungen durch die Pandemie und der Trend der individuell zu gestaltenden Sportangebote hat weiter zugenommen.
Dies wurde im  Programmaufruf II aufgenommen und nun die Möglichkeit eröffnet, Fitnessgeräte, moderne Outdoor-Gym’s oder komplexe Sport- und Bürgerparks in Nordrhein-Westfalen zu schaffen“, sagte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, im Rahmen einer Videokonferenz.
Mit der pauschalen Verteilung von jeweils 500.000 Euro an die 31 Kreissportbünde und 23 Stadtsportbünde der kreisfreien Städte soll aufgrund der positiven Erfahrungen aus dem Programmaufruf I erneut die Verantwortung zur Erarbeitung von Gesamtkonzepten und das Vorschlagsrecht zur Verteilung der Fördermittel in die Hände des organisierten Sports vor Ort gelegt werden.

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Aschenplätze vor dem Aus

Die renommierten Rasensachverständigen Claus Mehnert und Vater Dr. Claus Mehnert kamen nach Erftstadt. Der kurzfristige Besuch wurde möglich, weil beide zuvor einen Besichtigungstermin eines Aschenplatzes in der Nordeifel hatten, der in einen Rasenplatz umgebaut werden soll. Dazu mussten dort Bodenproben genommen werden.  Die beiden Mehnerts sind die sogenannten „Rasenpäpste“. Ihnen ist zu verdanken, dass es für die vielen Aschenplätze eine ökologische und dabei noch sehr kostengünstige Umbaualternative zum Naturrasenplatz gibt. Der sogenannte mit dem Kunstwort “ Winterrasen“ betitelte Rasenplatz ist im Gegensatz zu einem normalen Naturrasenplatz durch den unterschiedlichen Unterbau wesentlich länger bespielbar. Durch die hohe Wasserdurchlässigkeit trocknet der Platz schneller ab und in Verbindung mit der robusten Rasensorte Deutsches Weidelgras wird eine besondere Widerstandsfähigkeit für die hohe Belastung gewährleistet.
Der Experte Claus Mehnert beantwortete auf dem Sportplatz der VFL Erp umfassend die Fragen der Vorstände der letzten
Fussballvereine in Erftstadt mit einem Aschenplatz ( VFL Erp, Fortuna Liblar und SC Dirmerzheim ) . Auch der Vorsitzende des Kreissportbundes Harald Dudzus, der sich für diesen Umbau von ehemaligen Aschenplätzen stark macht, fügte seine Fragen zum Umbau ein. Einigkeit herrschte darin, dass Vereine mit Aschenplätzen kaum noch Zukunft haben. Viele Eltern möchten ihre Kinder nicht mehr auf Aschenplätzen spielen lassen. Jeder weitere Kunstrasenplatz in Erftstadt bedingt damit leider auch weitere Mitgliederverluste bei den drei Vereinen. So ist zumindest die Befürchtung und Sichtweise der betroffenen Vereine. Insofern hoffen die Vereinsvertreter auf Verständnis für ihre Situation und möglichst auch Hilfe. Alleine sehen sie sich finanziell nicht in der Lage einen „Winterrasenplatz“ zu realisieren, den alle drei gerne haben möchten.

 

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