Neuigkeiten

Stadtsportverband Erftstadt erfolgreich mit der Aktion „NRW kann schwimmen“

Immer weniger Kinder können schwimmen, dies zeigen Statistiken und Appelle von Verantwortlichen verschiedener Institutionen. Auch im Hinblick auf Corona und damit einhergehend der Wegfall von Übungszeiten in Schulen und Vereinen startete der SSV mit einer Aktion des Landes gegen das Nichtschwimmen.

Federführend und unter der Leitung von Sylke Hindrichs (Stadtsportverband Erftstadt) und Nadine Hönig (DLRG), wurden insgesamt 10 Gruppen mit Schülerinnen und Schüler der Erftstädter Schulen zusammengestellt. Über den Runden Tisch Bäder konnte die DLRG OG Erftstadt und der VfB Erftstadt für die Ausführung der Kurse gewonnen werden.

Aus dem großen Andrang der Anmeldungen konnten so 10 Kurse mit insgesamt 120 Teilnehmer/innen, aus den Grundschulen wie auch weiterführenden Schulen, für die zweiwöchige Aktion in den Herbstferien gebildet werden. Mit 10 Gruppen kam Erftstadt unter den 51 teilnehmenden Vereinen in NRW in den Top Ten der Anbieter.

Aber auch das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

So hielten am Ende der Herbstferien 54 Kinder ihr Seepferdchen in den Händen.

Darüber hinaus erreichten einige Schüler und Schülerinnen die nächste Schwimmstufe mit dem Seehund Trixie (12 Kinder) und dem Deutschen Schwimmabzeichen Bronze (23 Kinder). Aber auch die übrigen Kinder profitierten von den zwei Wochen. Sie machten im Bereich  Wassergewöhnung und Wasserbewältigung große Fortschritte. Die Organisatoren waren daraufhin der Meinung: „Da geht noch was“ und entwickelten ein einzigartiges Folgeprojekt. Seit Mitte November besteht in Zusammenarbeit von Stadt Erftstadt, Stadtsportverband und DLRG OG Erftstadt für die schwimmschwächeren Kinder die Chance in einem kostenlosen Kursangebot bis Ende des Jahres eventuell ihr Seepferdchen zu erreichen.

Der Stadtsportverband plant im kommenden Jahr wieder an der Aktion NRW kann schwimmen teilzunehmen und hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit den ortansässigen Vereinen und Schulen.

 

 

Stadtsportverband Erftstadt erfolgreich mit der Aktion „NRW kann schwimmen“ Weiterlesen »

Besuch bei den von der Flut betroffenen Vereinen

Der Beauftragte der Landesregierung, Dr. Fritz Jaeckel, der Präsident des Landessportbund NRW, Stefan Klett und die sportpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen waren nach Erftstadt gekommen, um sich das vom Landessportbund in unserer Geschäftsstelle eingerichtete
Hochwasserhilfebüro anzuschauen, über die Fragen des Wiederaufbaus zu sprechen und sich ein Bild der Lage vor Ort zu machen.
Bei der dort stattfindenden  Besprechung  erläuterte die Hochwasserbeauftragte des Landessportbundes Frau Dagmar Kullmann die Situation.  318 Sportstätten in NRW sind durch die Flut beschädigt wurden.  Im weiteren Rahmen wurden baurechtliche Probleme besprochen und dabei konkretisiert, wie ein Hochwasserschutz beim Wiederaufbau gestaltet werden kann. Nach Meinung des Präsidenten des Landessportbundes NRW Stefan Klett sind neue Standorte in der Regel nicht sinnvoll, weil die Planfeststellungsverfahren viel zu lange dauern. Das würden die Vereine nicht überleben.

Es erfolgte im Anschluss eine Besichtigung der Sportanlagen des BC Bliesheim und Tennisclubs Bliesheim. Vor Ort kamen dann neben Gerd Schiffer als frisch gekürter Wiederaufbaumanager der Stadt Erftstadt, die stellvertretende Vorsitzende unseres Verbandes Claudia Behrensmeier,  der Vorsitzende des Kreissportbundes Harald Dudzus und Bliesheims Ortsbürgermeister Frank Jüssen hinzu.
Michael Möller, Geschäftsführer des BC Bliesheim und Yves Gruchot, zweiter Vorsitzender des TC Bliesheim hatten die Gelegenheit ausführlich die Probleme, die ihre Vereine aktuell mit dem Wiederaufbau haben, zu erläutern. Claudia Behrensmeier berichtete von der sehr erfolgreichen bundesweiten Spendenaktion unseres Stadtsportverbandes, bei der schon 65000 Euro für die betroffenen Vereine in Erftstadt gespendet wurden. Viele Spenden kommen auch aus Ostdeutschland. Stefan Klett und Dr. Jäckel gaben erste Ratschläge für die Vorgehensweise beim Wiederaufbau. Gerd Schiffer bekräftigte, dass an dieser Stelle in jedem Fall wieder alles aufgebaut wird.  Stefan Klett sagte zum Abschluss:“ Die Fördertöpfe sind geöffnet. Der Wiederaufbau kann beginnen!“

 

Besuch bei den von der Flut betroffenen Vereinen Weiterlesen »

Nach oben scrollen