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Hier findest Du alle Neuigkeiten rund um den Sport in Erftstadt.

Alternative zum Kunstrasen – Umbau vom Aschenplatz in einen Winterrasenplatz

Viele Fußballvereine im Rhein-Erft Kreis wollen ihren Aschenplatz in einen Kunstrasenplatz umbauen. Kosten ca. 500.000.Doch die Kommunen haben immer weniger Geld. Für die schon bestehenden Kunstrasenplätze gibt es Probleme wegen eines womöglich drohenden Granulatverbotes, auch die Entsorgungskosten
werden weiter steigen. Beim Bau werden diese gar nicht mit einkalkuliert. Es gibt mehr als 1.000 Kunstrasenplätze in Deutschland, die in zehn Jahren entsorgt werden müssen. Kunstrasen ist Sondermüll. Pro Platz rund 7000qm „Rasenteppich“

Fläche Fußballfeld Standardgröße
Länge: 105 m
Breite:     68m
Fläche: 7140qm

Bei der Entsorgung und Sanierung werden alle zwölf Jahre  ca. 250.000 Euro fällig.

Die kleineren Vereine klagen ständig über sinkende Mitgliedszahlen, weil kaum einer mehr auf einem Aschenplatz spielen möchte. Der Kreissportbund Rhein-Erft und der Stadtsportverband Erftstadt haben zu diesem Thema recherchiert und eine sehr kostengünstige  Alternative gefunden.

In Süddeutschland werden inzwischen fast ausschließlich sogenannte Winterrasenplätze gebaut. Die Baukosten variieren zwischen 120.000 und 180.000 Euro. Sie sind abhängig von der Beschaffenheit des vorhandenen Aschenplatzes. Vor jeder Baumaßnahme ist deshalb erst ein Bodengutachten von Dr. Mehnert erforderlich.

Zur Person:
Dr. Mehnert ist Rasensachverständiger und berät Bundesligavereine in Rasenfragen.
In den 70iger Jahren war er unter anderem für den Rasen in der Allianz Arena in München verantwortlich. Als Agraringenieur hat er dann in einem biochemischen Unternehmen gearbeitet und sich in den 90iger Jahren als Sachverständiger für Golf und Sportrasen selbständig gemacht.

Der von ihm entwickelte „Winterrasenplatz“ ist nach seiner Aussage wesentlich strapazierfähiger als ein normaler Rasenplatz und die Umbaumethode unter Nutzung der vorhandenen Asche ist sehr kostengünstig.

Das Prinzip:
In die vorhandene Asche wird Spezialsand mit untergemischtem Mulch eingearbeitet. Dadurch wird eine wasserdurchlässige Schicht im Untergrund gebildet. Es muss entsprechend auch eine Dränage angelegt sein. Über dieser Grundschicht wird eine ca. 7cm dicke Erdschicht mit einem handelsüblichen Rasensamen aufgebracht. Dazu kommt ein besonderes Substrat. Zusätzlich muss eine Bewässerung auf dem Platz installiert werden. Der Boden hat einen geringen Humusanteil, stattdessen einen sandigen mineralischen Aufbau und dadurch die hohe Wasserdurchlässigkeit. Er braucht deshalb viel Wasser. Das Besondere gegenüber einem normalen Rasenplatz ist die Robustheit durch den speziellen Unterbau in Verbindung mit der Rasenmischung und Bewässerung. Durch den sehr wasserdurchlässigen Aufbau kann der Platz auch in der nassen Jahreszeit ( Frühjahr und Herbst) genutzt werden.

Der Umweltaspekt:
Kunstrasen stellt bei Verwendung von Gummigranulat eine hohe Umweltbelastung wegen der Verteilung von Mikroplastik in die Umgebung dar. Auch bei Nutzung von Quarzsand gelangt der reine Abrieb des Kunstrasen im Spielbetrieb in die Umwelt.

Winterrasen ein Naturprodukt und klimaregulierend mit uneingeschränkter Haltbarkeit. Die Ressourcen werden geschont.

In NRW wurden inzwischen schon einige Hartplätze umgebaut. TUS Baerl in Duisburg und TUS Eudenbach bei Königswinter sind zwei Vereine, die erfolgreich umgebaut haben und sich am Naturrasen erfreuen.

Hier der Artikel in der Sonntagspost:
https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/region/rhein-erft/winterrasen-kontra-kunstrasen-kreissportbund-bietet-eine-oekologische-alternative-an-33451642

Weitere Artikel zum Winterrasen:

https://www.fupa.net/berichte/vfr-ihringen-warum-clubs-auf-winterrasen-statt-auf-kunstrase-934669.html

http://www.sg-mudersbach-brachbach.de/index.php/spielstaetten/sportplatz-brachbach-n

http://sv-michelbach.de/platzumbau

https://www.sv-oberzissen.de/der-sv-oberzissen/sportanlage/

https://www.general-anzeiger-bonn.de/region/siebengebirge/koenigswinter/der-rasen-muss-clever-genutzt-werden_aid-42973893

https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-rotenburg/winterrasen-schlaegt-kunstrasen-12268263.html

Stadtmeisterschaft Laufen beim 11. GVG Citylauf-Erftstadt am 29.09.2019

Das war wieder ein grosser Erfolg mit Rekordbeteiligung. Viele Lauftalente zeigen, dass die Erftstädter Laufszene von den Schülern aufwärts ein grosses Potenzial hat. Wir fördern gerne durch die Veranstaltung der Stadtmeisterschaft das Interesse am  Laufsport.

Jeweils die ersten drei Läuferinnen und Läufer wurden im 5 und 10km Lauf geehrt.
Erstmals haben in diesem Jahr auch die Schülerläufe hinzugenommen.
Im 1,5km Schülerlauf wurden die ersten drei M/W der AK 10 und 12 geehrt.
Beim 2,5 km Schülerlauf waren es die Altersklassen U14 und U16.

Hier die Ergebnisse:

VR-BANK-FAMILIENLAUF (5 KM) STADTMEISTERSCHAFT M/W
Frauen
1 (1298) MIERECZKO, Marta 1986 VfB Erftstadt 00:22:32
2 (1524) KORDGES, Grit 1973 00:22:41
3 (1544) MATUSCHEK, Anja 2005 VfB Erftstadt 00:23:49
Männer
1 (1297) MIERECZKO, Maciek 1979 00:16:55
2 (1272) LAUB, Maximilian 2000 ASV Köln 00:17:36
3 (681) GETTO, Damian 2005 Gottfried-Kinkel-Realschule Liblar – Klasse 9d 00:18:15

KREISSPARKASSE-KÖLN-LAUF (10 KM) STADTMEISTERSCHAFT M/W

Frauen
1 (1247) KAUFHOLD, Michaela 1978 LG Donatus Erftstadt 00:43:06
2 (1299) MIERECZKO, Marta 1986 VfB Erftstadt 00:46:06
3 (1040) DÜSING, Christina 1982 GVG-Laufteam 00:51:14
Männer
1 (1296) MIERECZKO, Maciek 1979 VfB Erftstadt 00:34:20
2 (1387) VON KUK, Carsten 1967 LT DSHS Köln 00:36:20
3 (1317) NOUAILLE-DEGORCE , Paul 1987 VfB Erftstadt 00:37:25

GETRÄNKE-DEWALD-SCHÜLERLAUF (1,5 KM) STADTMEISTERSCHAFT AK

Weibl. Schülerinnen U10
1 (1371) TEGTMEIER, Jana 2011 00:06:02
2 (719) BALLION, Anna 2010 Grundschule Gymnich – Klasse 4b 00:06:09
3 (704) SPÄTGENS, Johanna 2011 Grundschule Gymnich – Klasse 3a 00:06:14
Weibl. Schülerinnen U12
1 (870) MAYER, Marie 2008 Gymnasium Lechenich – Klasse 6a 00:05:38
2 (861) WITZKE, Juliane 2009 Gymnasium Lechenich – Klasse 5d 00:05:51
3 (601) ARIMONT, Merit 2008 Freie Waldorfschule Liblar – Klasse 6 00:06:02
Männl. Schüler U10
1 (975) PRIEGANN, Fabian 2011 Janusz-Korczak-Grundschule Erp – Klasse 3b 00:05:32
2 (814) STEIN, Julian 2010 Grundschule Lechenich-Süd – Klasse 4b 00:05:33
3 (725) RIECK, Mattis 2010 Grundschule Gymnich – Klasse 4b 00:05:50
Männl. Schüler U12
1 (869) KÜSTNER, Kai 2008 Gymnasium Lechenich – Klasse 6a 00:05:06
2 (854) BELLIGOLI, Jan 2009 Gymnasium Lechenich – Klasse 5d 00:05:12
3 (613) KAUFMANN, Jakob 2008 Freie Waldorfschule Liblar – Klasse 6 00:05:13


IMMOBILIEN-KATZMANN-SCHÜLERLAUF (2,5 KM) STADTMEISTERSCHAFT AK

Weibl. Schülerinnen U14
1 (930) MÄLING, Smilla 2006 Gymnasium Lechenich – Klasse 8a 00:11:32
2 (672) LEDER, Charlotte 2007 Gottfried-Kinkel-Realschule Liblar – Klasse 7b 00:11:59
3 (1293)METZMACHER, Lena 2007 Gymnasium Lechenich 00:12:13
Weibl. Schülerinnen U16
1 (1554)ROTTENAU, Anna 2004 Ville Gymnasium Liblar 00:10:32
2 (678) MATUSCHEK, Anja 2005 Gottfried-Kinkel-Realschule Liblar – Klasse 9a 00:10:47
3 (943) CERDAN, Yuna 2005 Gymnasium Lechenich – Klasse 9a 00:12:02
Männl. Schüler U14
1 (1537) SCHREINER, Tom 2006 Gesamtschule Weilerswist 00:09:22
2 (1228) INGENHAAG , Luke 2007 Gymnasium/Europaschule Kerpen 00:10:03
3 (917) JUNG, Eric 2007 Gymnasium Lechenich – Klasse 7b 00:10:16
Männl. Schüler U16
1 (1542)LANDMANN, Denis 2005 00:10:15
2 (936) STAACK, Tom 2005 Gymnasium Lechenich – Klasse 8a 00:10:42
3 (935) STAACK, Jan 2005 Gymnasium Lechenich – Klasse 8a 00:11:26

Sportschau des TV Kierdorf 1962 e.V.

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte der Erste Vorsitzende Franz Wunsch die zahlreichen Gäste der Sportschau. Durch das Programm führte Moderator Dirk Breuer. Beim Kleinkinderturnen zeigten die Jüngsten Mut und motorische Fähigkeiten beim Balancieren über den Schwebebalken. Die Gruppe Mädchenturnen allgemein  hatte das Thema „Elemente des Bodenturnens“. Die Leistungsgruppen Gerätturnen männlich und weiblich boten dem Publikum schwierigste Übungselemente am Reck und Stufenbarren. Zudem gab es bei den Gerätturnerinnen akrobatische, parallele Sprünge über das Mini-Trampolin. Die Prellballer, ebenfalls eine Leistungsgruppe im TVK, demonstrierten aus ihrem Techniktraining Übungen zu diagonal platzierten Angriffsbällen. Zuletzt trat die Gruppe Trampolinturnen an, die ebenfalls an Wettkämpfen teilnimmt. Die Beginner sprangen einzelne Wettkampfelemente, während die Leistungsspringer danach hoch konzentriert auf zwei Geräten synchron turnten. Die begeisterten Zuschauer lobten den tollen Ablauf der Sportschau und das große Engagement des TVK im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit.

5. Tennis Stadtmeisterschaft beim TC Liblar

Ein Bericht von Franz Klein:

In der Zeit vom 30.August bis 8.September 2019 wurden auf der Anlage des Tennisclub Liblar an der Schwarzau  die 5. Auflage der offenen Erftstädter Stadtmeisterschaft mit 120 Teilnehmern aus der Region ausgetragen.
In  allen Spielen auf den 11 Plätzen des TC Liblar wurden spannende und für viele Zuschauer unterhaltsame Matches geboten. Bis auf die Finals die am Sonntag des öfteren von Regenschauern unterbrochen waren, konnten fast alle Spiele an den Vortagen bei herrlichem Wetter ausgetragen werden.
In den 3  Jugendkonkurrenzen kämpften 17Jungen und Mädchen  um Pokale, die vom Stadtsportverband Erftstadt gestiftet wurden.
Deren Vorsitzender Peter Kaulen- Windgassen überreichte den Pokal bei den Junioren U12  an  Laurenz Kayser vom THC Brühl, der sich hier  ungeschlagen vor Malte Klause (ebenfalls THC Brühl)  durchsetzen konnte.  Bei der U16 Jugend gewann Jayson  Wasserfuhr vom TC Gymnich den Pokal vor Finn Dörrenberg vom SC Friesheim.
In dem Feld der Juniorinnen  U14 konnte sich Jacelyn Laaks  vom THC Brühl klar gegen Lilly Hartmann (TC Weiden) durchsetzen.Bei den Senioren wurden in  9 Hauptkonkurrenzen um Sachpreise und vor allem um Leistungsklassenpunkte gespielt.
In der Herrenkonkurrenz gewann in einem sehr spannenden, leider mehrfach wegen Regen unterbrochenen Spieles, der im Vorjahr bei den U16 Jugendlichen siegreiche Christopher Brand vom TTC Brauweiler.Die Spiele der Herren 40, 50 und 55 wurden in 2 LK- Bereiche  von jeweils LK5 bis 15 und LK 15 bis 23 unterteilt.
Bei den Herren 40 konnte sich in der LK 5-15 Gruppe schließlich Michael Franken vom TC RW Bliesheim klar durchsetzen gegen Christian Frank vom TC Blau Weiß Lechenich.
In der LK Klasse  15-23  gewann  David Weth vom TC Kerpen gegen den topgesetzten Henning Frase  vom THC Brühl.
Die Herren 50  waren mit  24  Teilnehmern am stärksten vertreten.
Hier konnte sich in der höherwertigen  LK Gruppe von 7-15  Werner Hickel vom TC Lechenich  gegen Volker Carlier von Grün Weiss Stommeln durchsetzen. In der Gruppe LK15-23  gewann  Bernd Keiner aus Sindorf gegen Michael Jentsch vom TC Blau Weiss Türnich.
Bei den Herren 55 in der Gruppe LK 5-15 gewann  Gerd Plinz vom Post Ford Sportverein Düren gegen Achim Schwieren (TC Lechenich), während in der Klasse LK 15-23  Jürgen Scharrenberg vom TC BW Lechenich gegen Andreas Brzoska (ebenfalls Lechenich) gewinnen konnte.
Bei den Herren 60 gewann Christoph Zeller vom THC Brühl gegen Michael Klein vom Sportpark RW Rheinbach.
Bei den Herren 65 konnte sich Heinz Richrath vom TC Erftstadt-Gymnich vor Werner Rudorf aus Kerpen in die Siegerliste eintragen.
Schließlich gewann Manfred Grabe (TC Lechenich) gegen Felix Barz (TC BW Duisdorf) die Herrren75 Konkurrenz.Bei den Damen konnte sich Celina Kraemer vom THC Brühl in einem 5-er Feld jeder gegen jeden äußerst knapp gegen Jaqueline Schäfer vom TC BW Lechenich durchsetzen.Die Damen50 Konkurrenz für Gruppe LK 5-15  wurde wie im Vorjahr von  Susanne Lokay gewonnen gegen Heike Kisse (Beide vom TC BW Lechenich).
Die restlichen Disziplinen Damen 50 LK 15-23 und Damen60 waren fest in Liblarer Hand.
Während  bei den Damen 50  Sabine  Vowinkel vor Birgit Rockenfeller-Schlick (beide TC Liblar) gewinnen konnte setze sich bei den Damen 60 Doris  Bialkowski  vor Lilli Reimann-Trompetter, (ebenfallls beide TC Liblar) auf die Siegerliste.
Ein herzliches „Dankeschön“ gebührt allen freiwilligen Helfern und Veranstaltern sowie dem Orga- Team mit André Mallon, Birte Fritsch, Sebastian Lips, Michael Lokay, Winni Schwarz, Karen Brzoska und Max Randerath.

Pressewart des TC Liblar

F.J. Klein

Leon Schütz ist Europameister im Feldbogenschießen und stellte zwei neue Europarekorde auf

Leon Schütz

Leon Schütz, 16 Jahre, aus Nideggen vom BSC Erftstadt nahm an der Europameisterschaft (European Field Archery Championchip) nach IFAA-Regeln (International Field Archery Association) in der Zeit vom 05. August bis 10. August 2019 teil.

Es wurden in fünf Tagen verschiedene Parcoure geschossen. Leon startete in der Klasse Compound Junior mit 7 weiteren Startern aus verschiedenen Nationen. Schon am ersten Tag konnte Leon in Führung gehen und schoss im ersten Parcours gleich einen neuen Europarekord. Die Führung konnte er an allen anderen Tagen immer um weitere Ringe ausbauen, so dass er am Schluss mit einem Vorsprung von 89 Ringen den ersten Platz belegte und somit den Titel Europameister und die Goldmedaille gewann. Am zweiten Tag schoss er den zweiten Europarekord und am fünften Tag brach er seinen eigenen Rekord vom zweiten Tag.

Ein gutes Training hierfür waren die Five-Nation in Fort van Lier; dies ist ein internationales Turnier mit hochrangigen Schützen. Dieses Turnier fand vom 03. August bis 04. August statt – Leon schoss also sage und schreibe sieben Tage am Stück, dies erfordert Disziplin, Konzentration und Kraft. Bei dem Turnier schoss er in einer Gruppe mit seinem Bruder Yannick Schütz, der Mitglied des Kaders der Nationalmannschaft Feldbogen ist. Hier konnte Leon  am zweiten Tag seine Höchstleistung von 403 Ringen schießen.

Leon meint, dass er seinem Bruder Yannick viel zu verdanken hat, der ihm immer mit Rat und Tat zur Seite steht und ihn anspornt und ermutigt. Auch ohne die Hilfe und Unterstützung der Familie wäre der Bogensport so nicht möglich, da viele Turniere auch im Ausland sind und über ein ganzes Wochenende gehen.

Bogenschießen ist Leon´s Leidenschaft und wenn Sie auch Interesse bekommen haben oder sich einfach einmal informieren möchten, lädt der BSC Erftstadt Sie gerne ein, ein Training zu besuchen.

Feriencamp „Fun in Athletics“ des TV Kierdorf 


60 Kinder aus Erftstadt und Umgebung erlebten zwei bewegungsreiche Wochen 
Der TVK hat in den ersten zwei Wochen der Sommerferien sein bereits 17. und 18. Feriencamp „Fun in Athletics“ durchgeführt. Insgesamt 60 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 16 Jahren haben mit Spaß und Eifer teilgenommen. Die Dreifachhalle und das Schlossparkstadion in Liblar boten optimale Voraussetzungen für interessante leichtathletische Aktivitäten sowie für die Trendsportarten Ultimate-Frisbee, Basketball, Badminton und Parcours. 
Nach einem gemeinsamen Aufwärmprogramm wurden die TeilnehmerInnen in zwei bzw. drei altersgerechte Gruppen eingeteilt, um so nach und nach alle Sportarten zu erleben.
Der Vormittag war durch eine Vitaminpause unterbrochen und nach einem leckeren Mittagessen vom Caterer und einer kurzweiligen Mittagspause mit u.a Rätselspielen und Quizfragen ging es gestärkt in den Nachmittag. 
Das Highlight im ersten Camp war ein Vierkampf, bei welchem die Sportbegeisterten ihr Können im Sprint, Weitsprung und Ballwurf sowie auf einer Mittelstrecke unter Beweis stellen konnten.
In der zweiten Woche wurde aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen der Vierkampf durch eine Wasserschlacht ersetzt. Zusätzlich wurde insbesondere bei der an mehreren Tagen als Abschluss im Stadion durchgeführten Rundenstaffel der Teamgeist bei allen Teilnehmern altersgruppenübergreifend gefördert. 
Das 19. Camp „Fun in Athletics“ findet in der ersten Woche der Herbstferien (14.10. – 18.10.2019, jeweils von 9 Uhr bis 16 Uhr) statt. Teilnehmen können alle Kinder der Jahrgänge 2002 bis 2011 (Anmeldungen sind ab sofort per Mail an doris.pfennig(ät)netcologne.de möglich).

WM-Titel und Deutscher Rekord für Torsten Kaiser

Masters-Schwimmer der SG Rhein-Erft-Köln kehren mit Medaillen aus Südkorea zurück

Torsten Kaiser

Bei den Schwimmweltmeisterschaften der Altersklassen-Aktiven („Masters“) vom 12.-18. August in Gwangju/Südkorea zeigten sich Britta Simonis und Torsten Kaiser (beide AK50-54) in überragender Form.

Thorsten Kaiser ließ über 50m Rücken die gesamte internationale Konkurrenz hinter sich und schwamm in 0:29,76min. zu Gold und Weltmeister-Titel. Dabei stellte er auch einen neuen deutschen Altersklassen-Rekord auf. Über 100m Rücken schlug er nach 1:05,93min. als Zweiter an und sicherte sich die Silbermedaille. Einen weiteren deutschen AK-Rekord verpasste er nur um wenige hundertstel Sekunden. Abrunden konnte er seine Ergebnisse mit einem guten 12. Platz auf seiner „Nebenstrecke“ 50m Schmetterling.

Britta Simonis konnte sich über 50m Freistil weit nach vorne schwimmen: Mit Platz 4 (0:30,15min.) gehört auch sie zu den weltweit besten Schwimmerinnen ihrer Altersklasse. Einen 10. Platz holte sie zudem über 100m Freistil in 1:09,09min.

Britta Simonis und Torsten Kaiser

Damit bewiesen die beiden Aktiven aus dem Team um Trainerin Sylke Hindrichs, dass sie auch international auf höchstem Niveau schwimmen. Bereits in der Vergangenheit konnten die Erftstädter Schwimmer Medaillen und Titel auf Masters-Meisterschaften erringen.

WSF Kanupolo-Herren sind Deutscher Meister

Das siegreiche Herren-Team

Ein Bericht von Cornelia May –  WSF Liblar e.V.

6 Mannschaften schickte der WSF-Liblar ins Rennen auf die Deutsche
Meisterschaft nach Brandenburg an der Havel. Kein Team ging schlechter
als mit dem 5. Platz nach Hause.

Den größten Erfolg konnte die erste Herrenmannschaft verzeichnen: Sie
konnten den Titel des Vorjahres Verteidigen. Nachdem sie bereits die Tabelle der ersten Bundesliga anführten hatten sie eine sehr gute Ausgangsposition. Zusammen mit den beiden Gastspielern aus Frankreich (Christophe Belat) und aus Holland (Mats Pel) konnten die Liblarer
Herren zunächst gegen RSV Hannover die Playoffs gewinnen. Auch gegen den
zweiten Gegner aus Essen, den KGW Essen konnten die Liblarer mit den
erfahrenen Spielern Jonas Vieren, Dennis Witt, Marco Hoppstock, Felix
Eikmeier, Niklas Bresser und Svante May zwei Siege verbuchen. Nun trafen
die Erftstädter auf einen starken MKC aus Duisburg im Finale. Auchin
dieser Begegnung konnten sich die liblarer Herren souverän durchsetzen
und nach zwei Begegnungen den Titel des Deutschen Meisters erneut holen.

Eine weitere starke Mannschaft ist die Jugend des WSF Liblar. Mit einer
Dame (Nina Hachenburg) und Kapitänin im Team hatten die jungen Sportler
große Chancen auf den Titel. In der Vorrunde trafen sie jedoch auf den
„Respekt“-Gegner vom TUS Warfleth. Nachdem dieser bereits früh in
Führung ging, war der Kampfgeist der Jugendlichen gebrochen. Nicht nur
der Teamgeist, sondern besonders die Psyche spielen in diesem
Mannschaftssport eine sehr große Rolle. Die Jugendlichen hatten als
Gruppenzwieter zwar noch die Chance, das Halbfinale zu erreichen,
allerdings trafen sie auf die Spieler des MKC aus Duisburg, die sich
keinen Punkt nehmen ließen. So konnten die Jugendlichen einen
glücklichen dritten Platz verbuchen.

Die Spieler der Herren U21 trafen in der Vorrunde zweimalig auf einen
starken Gegner, den KRM Essen, der schließlich deutscher Meister wurde.
Dennoch haben die jungen Spieler dem Gegner gezeigt, dass sie nicht
aufgeben. So konnten die jungen Herren den vierten Platz für sich klar
machen.

Ebenfalls den vierten Platz erreichte die 2. Herrenmannschaft in der 4.
Bundesligaspielklasse. Diese Mannschaft setzte sich zusammen aus
erfahrenen Spielern und ehemaligen und hobby-Spielern aus der Mixed
Mannschaft, den Pink Paddles.  Hier zeigte sich, dass eine solche
Mischung durchaus erfolgreich sein kann, da auf dem Liblarer See nicht
nur Gender- sondern auch Generationenübergreifend trainiert wird und
offen für neue Konstellationen und Wege ist.

Den 5. Platz belegten die Damen, die so ihre Berechtigung in der 1.
Bundesligaklasse erfolgreich verteidigen konnen. Die Spielgemeinschaft
mit den Damen vom KKP Bergheim hatte sich für diese Saison
zusammengefunden und war Erfolgreich.

Auch die Schüler erreichten den 5. Platz und konnten sich unter 14
Gegnern behaupten. Das ist eine sehr gute Leistung, wenn man
berücksichtigt, dass die Mannschaft sich aus vier erfahrenen und drei
sehr jungen und neuen Spielern zusammensetzte. Hier konnte sich
besonders Justus Faßbender mit seiner Leistung hervorheben.

Einige wichtige Herausforderungen stehen für ein paar auswahlspieler
noch bevor: Die Europameisterschaft wird in Coimbra (Portugal) vom
28.08.19 bis zum 01.09.19 ausgetragen. Dort werden vom WSF Liblar
insgesamt 4 Sportler teilnehmen: Jonas vieren und Dennis Witt für die
Herren Nationalmannschaft, Svante May für  die Herren
U21-Nationalmannschaft und Nina Hachenburg für die Damen U21
Nationalmannschaft.

Die Championsleague wird auf Sizilien ausgetragen, dort nehmen die
ersten beiden Mannschaften der 1. Bundesligatabelle teil, somit auch das
Herren Team des WSF-Liblar.

Auf Landesebene werden drei Liblarer Sportler im NRW-Kader spielen: für
die Schüler Justus Faßbender, für die Jugend Henning May, für die Herren
U21 Julius Helm und für die Damen U21 Nina Hachenburg. Der
Ländervergleichskampf wird vom 28. bis 29. September in Hamburg ausgetragen.

2. Aktionstag Schwimmen – Grundschule – 5.7.2019

Aktionstag Schwimmen der Grundschule Erftstadt-Kierdorf im Freibad Kierdorf

Der schiefe Turm von Pisa

Am Freitag, 05.07.2019, fand der 2. Aktionstag Schwimmen der St. Barbara Concordia Grundschule Erftstadt-Kierdorf statt. Die Kinder legten die 50m Strecke zurück, um die Schwimmfähigkeit für das Deutsche Sportabzeichen unter Beweis zu stellen: 113 von 147 Schülerinnen und Schüler haben dies geschafft! Anschließend traten sie in vielseitigen Wasserspielen in bunt gemischten Teams der Klassen 1 bis 4 gegeneinander an. Anschließend gab es einen „runden Tisch“ mit Frank Rock (MdL, schul- und bildungspolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion), Frank Rabe (Generalsekretär des Schwimmverbandes NRW), Angelika Pörner (SV NRW), Sandra Getto (Freibadinitiative Kierdorf e.V.), Harald Dudzus und Uwe Paffenholz (Kreis-Sportbund Rhein-Erft), Astrid Kleine (Teilnehmerin des Pilotlehrgangs „Schwimmlehrer“, Schulleitung Rochusschule Bergheim), Sylke Hindrichs (SG Erftstadt) und Franz Alfter (Vorsitzender Schwimmbezirk Mittelrhein). Im regen Austausch diskutieren die Anwesenden über den „Aktionsplan Schwimmen“ der Landesregierung. Es waren sich alle einig, dass Schwimmen lernen lebensnotwendig ist und einer breiten Unterstützung bedarf. Schwimmen ist ein Kulturgut und muss auch als solches behandelt und gefördert werden. Alle Kinder hatten viel Spaß bei den vielfältigen Aktionen im Bewegungsraum Wasser. Es war schön zu sehen, dass die Kinder sich im Wasser sicher bewegen. Der St. Barbara Concordia Schule ist es besonders wichtig, dass alle Kinder schwimmen lernen. Erklärtes Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Grundschulzeit in Kierdorf sichere Schwimmer sind (mindestens Deutsches Jugendschwimmabzeichen Bronze). Ein besonderer Dank geht an den Förderverein der St. Barbara Concordia Schule und alle Unterstützer dieses Aktionstages. Anja Herold, Sandra Esser

Die Ballstaffel